Bereits zum vierten Mal organisierte die Benedikt-von-Nursia-Berufsschule am 27. und 28. Januar 2026 die Infotage für interessierte Besucherinnen und Besucher.
Mit Begeisterung präsentierten die verschiedenen Fachbereiche ihre Tätigkeiten und Maschinen, luden zum Mitmachen ein und machten den Berufsschulalltag für die Gäste erlebbar. 250 Besuchende aus Mittel‑, Förder- und Berufsschulen der Region nahmen an den Informationstagen teil und wurden in der Aula von Schulleiter Tobias Zinser begrüßt. Anschließend starteten Führungen durch die Bereiche Betreuung und Pflege, Garten‑ und Landschaftsbau, Holz, Metall und Bau.
Interaktive Aktionen in allen Fachbereichen
Im Bereich Betreuung und Pflege konnten die Besucherinnen und Besucher selbst erleben, wie es sich anfühlt, im Rollstuhl durch einen Stationsalltag geführt zu werden. Die Berufsschülerinnen erklärten geduldig Handgriffe, zeigten Hilfsmittel und ermöglichten den Gästen, typische Abläufe aus der Perspektive einer pflegebedürftigen Person kennenzulernen. Das sorgt jedes Jahr aufs Neue für erstaunte Blicke – und viele Aha‑Momente.
In der Metallwerkstatt beeindruckte die Mischung aus modernster Technik und Handarbeit. An der Schmiede wurde Metall handwerklich bearbeitet. Daneben flammte der CNC‑Plasmaschneider auf und verwandelte ein programmiertes Design innerhalb weniger Sekunden in ein fertiges Werkstück. Die Gäste lernten dabei, warum Sicherheitsausrüstung wie z. B. Schutzbrillen unverzichtbar ist und wie viel Fachwissen hinter der Arbeit mit solchen Maschinen und dem Werkstoff Metall steckt.
Die Berufsschülerinnen und Berufsschüler aus dem Holzbereich zeigten, wie das Zusammenspiel von Mensch und Maschine ein ganzes Werkstück entstehen lässt. Beim Einsatz des CNC-Bearbeitungszentrums zeigte sich, wie schnell und präzise ein Werkstück hergestellt werden kann. Die Besucherinnen und Besucher konnten selbst kleine Teile aus Holz fertigstellen und mitnehmen.
Im Garten‑ und Landschaftsbau wurde kräftig mitangepackt um eine blühende Landschaft mit Wegen, Trockenmauern und Bachlauf entstehen zu lassen: Pflastersteine setzen, Baum anbinden, Boden vorbereiten, die ein oder anderen Maschine ausprobieren – ein Parcours, der bei den Gästen für strahlende Gesichter sorgte. Auch hier zeigten die Berufsschülerinnen und Berufsschüler, wie abwechslungsreich die Tätigkeiten im Grünen sind.
Der Baubereich zeigte ein beeindruckendes Repertoire an Tätigkeiten aus dem Hochbau und dem Straßenbau, wie z. B. die Arbeit mit modernen Laser-Messgeräten, das Herstellen eines Schotterbettes für Pflasterarbeiten, das Mauern erster Steinreihen oder das Errichten kleiner Schalungen. Die Jugendlichen probierten fachpraktische Aufgaben unter Anleitung aus und merkten schnell, wie spannend und abwechslungsreich die Arbeit am Bau sein kann.
Volle Tüten, volle Eindrücke, voller Erfolg
Auch in diesem Jahr verließen die Gäste die Schule nicht mit leeren Händen. Jede Station hielt ein kleines Give‑away bereit, das an die erlebten Tätigkeiten erinnert. Von Metall über Holz bis hin zu pflegerischen Utensilien – die Papiertüten der Benedikt‑von‑Nursia‑Berufsschule füllten sich im Laufe der Führung sichtbar.
In der abschließenden Feedbackrunde wurden die Give-aways zu einem Ganzen zusammengefügt und die Gäste stellten zahlreiche Fragen an die „Tour‑Guides“. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv – viele Jugendliche äußerten sogar den Wunsch, die Schule erneut zu besuchen und einzelne Bereiche genauer kennenzulernen.